FC Bayern München mit Moral-Boost vor dem Champions-League-Kracher gegen Real Madrid: Zwei Juwele machen die 100 voll

Dem FC Bayern ist seine Generalprobe für das anstehende Viertelfinal-Duell in der Champions League mit Real Madrid dank eines fulminanten Schlussspurts beim SC Freiburg gelungen. Nach zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand bewiesen die Münchner im Breisgau Moral - und drehten die Begegnung noch zu ihren Gunsten (3:2). In Abwesenheit von Harry Kane glänzten zwei Juwele ganz besonders hell.

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Quelle: Perform

Die Spieler hüpften wild vor den feiernden Fans umher, Serge Gnabry präsentierte im Siegesrausch - ganz zur Belustigung seiner Teamkollegen - eine skurrile Hose, die von etlichen kleinen Konterfeis seines Kumpels Leon Goretzka geschmückt wurde.
Doch weder Gnabry noch Goretzka (beide wurden beim Stand von 0:1 aus Bayern-Sicht ausgewechselt) hatten Aktien am furiosen Comeback des deutschen Rekordmeisters, der einen zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand innerhalb von 18 Minuten in ein 3:2 umwandelte.
Zu bedanken hatten sich die mitgereisten Münchner Fans diesmal nicht bei den Arrivierten, sondern bei zwei jungen Hoffnungsträgern.
Tom Bischof mit zwei herrlichen Fernschüssen (81./90.+2) und Neu-Nationalspieler Lennart Karl holten die metaphorischen Kohlen für die Bayern, die in Abwesenheit von Top-Torjäger Harry Kane (Sprunggelenk-Probleme) lange ineffizient waren, aus dem Feuer - und knackten sechs Spieltage vor Schluss die magische 100-Tore-Marke.
"Ich hatte Gänsehaut in dem Moment", verriet Siegtorschütze Karl: "Ich hatte schon das Gefühl, dass wir noch ein Tor machen. Es war unbeschreiblich, was passiert. Ich kann der Mannschaft nur ein großes Lob aussprechen."

Karl: "Können jeden schlagen"

Als Schlüssel zum Erfolg hatte Karl vor allem eines ausgemacht: Vertrauen in die eigene Stärke. "Wir haben eben in der Kabine darüber gesprochen - wir sind uns sicher, dass wir jeden Gegner schlagen können."
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Fußball: Lennart Karl (mit freiem Oberkörper) bejubelt sein 3:2 für den FC Bayern München in der Bundesliga beim SC Freiburg

Fotocredit: Getty Images

Das Selbstverständnis, "jeden Gegner" schlagen zu können, dürfte mit Blick auf den nächsten Kontrahenten durchaus relevant werden: In den kommenden zwei Wochen treffen die Münchner im Viertelfinale der Champions League zweimal auf Real Madrid.
Obwohl die Königlichen ihre Generalprobe im Gegensatz zu den Bayern vergeigten, wissen die FCB-Protagonisten freilich um die Gefahr, die mit Kylian Mbappé, Vinícius und Federico Valverde auf sie zukommt.
"Auch wenn bei Real in dieser Saison eine Zeit lang nicht alles top war, rollt eine Bestie auf uns zu, die weiß, dass sie zubeißen muss", drückte es Sportdirektor Max Eberl in etwas martialischer Manier aus. Er forderte: "Und wir müssen dafür bereit sein."
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Quelle: Eurosport

Bischof voller Vorfreude: "Knallerspiel"

Dementsprechend kommt der Moral-Boost, den die Münchner sich im Breisgau abgeholt haben, genau recht. "So ein Spiel ist das perfekte Spiel für die kommenden Aufgaben gegen Real", fasste Doppelpacker Bischof zusammen.
Der Kapitän der U21-Nationalmannschaft schob nach: "Das schweißt brutal zusammen. Es wird klar, dass das ein anderes Spiel wird. Real ist ein anderes Level, wir müssen noch eine Schippe drauflegen."
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Quelle: Perform

Bischof prophezeite ein "Knallerspiel" und ergänzte: "Ich hoffe, dass wir das Ding holen." Mit der gezeigten Mentalität erhöhen sich die Chancen auf die nächste freudige Hüpfpartie vor den feiernden Fans jedenfalls.
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